Fenster putzen in Dänemark

Dänemark ist ein Land, in dem viele Häuser stehen. Es gibt kleine Sommerhäuser, aber natürlich auch mehrstöckige Häuser mit Wohnungen und Büros. Da die Dänen beim Häuserbau die schmerzliche Erfahrung der Schildbürger berücksichtigt haben, haben sie den Häusern Fenster eingebaut. Schließlich ist es doch etwas lästig, das Licht in Säcken nach Drinnen zu bringen. Um dann aber irgendwann dem Eindruck entgegen zu wirken, es handele sich um Milchglasfenster, bietet sich gelegentliches Putzen an.

Soweit, so gut. Nur mit dem kleinen Problem, dass in Dänemark eine erhebliche Zahl von Fenstern nach außen aufgeht. Das macht das Putzen schwieriger. Ein Teil der neueren Fenster hat einen sogenannten pudsebeslag, die kann man zum Putzen so drehen, dass man an beide Fensterseiten drankommt. Das gilt jedoch nicht für alle Fenster, so dass Fenster putzen auch in akrobatische Arbeit ausarten kann, vor allem in den oberen Etagen, wo einem keine Leiter hilft

So ergangen ist es auch dem Fensterputzer, der sich ein im Innenhof dieses Hauses angebrachtes Gerüst für seine Arbeit zunutze gemacht hat. Den Abstand zwischen Gerüst und Fenster hat er nach kurzem Nachdenken dann ohne jegliche Schutzvorrichtung durch sich-strecken überwunden. Ich wollte nicht mit ihm tauschen.

Fensterputzer in KopenhagenFensterputzer in Kopenhagen

Kleiner Nachtrag: Für weniger risikofreudige Fensterputzer werden Fenster auch schon mal mit dem Kran geputzt. Schwindelfrei sollte man wohl aber dennoch sein.

Fensterputzen mit dem Kram

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